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Tour Gino Bartali

By   /  1. Juni 2018  /  No Comments

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Johannes Staudinger im Kurzbeitrag über eine Gedenktour von Linz nach Mauthausen.

Am 6. Mai organisierte der Verein Velodrom Linz eine so genannte freie Ausfahrt mit dem Fahrrad zur Befreiungsfeier nach Mauthausen. In Memoriam Gino Bartali, einem italienischen Radprofi, der während des Zweiten Weltkrieges für den Widerstand und für die vom NS-Regime bedrohten Juden wichtige Dokumente in seinem Fahrradrahmen versteckte und durch die Toskana transportierte. Die Tour wurde im Vorfeld mit dem Mauthausen-Komitee und Lisa Bartali, der Enkelin Gino Bartalis, akkordiert.

Frühmorgens vom Linzer Hauptplatz startend, nahmen bei dieser Tour 25 RadlerInnen aus verschiedenen Fahrradszenen teil. Die 26 km lange Strecke verlief über den Donauradweg bis nach Langenstein, von dort über den Wiener Graben hinauf zum Schloss Marbach und dann weiter über einen geschotterten Güterweg zur Gedenkstätte Mauthausen. Dort angekommen war es jeder und jedem selbst überlassen, die Feierlichkeit vom eigenen Standpunkt aus zu besuchen und zu betrachten. Zu Mittag fuhr der Pulk der „Tour Gino Bartalie“ mit einem kleinen Zwischenstopp die gleiche Strecke nach Linz zurück. Die Tour fand heuer zum ersten Mal statt und wird 2019 wiederholt.

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About the author

ist Kolumnist in Angelegenheiten rund ums Fahrrad, Sprecher des Vereins Velodrom Linz und Mitglied der Band MerkerTV.

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