„Floating Piers“ von Christo

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Datum/Zeit
Date(s) - 18/06/2016 - 03/07/2016
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Veranstaltungsort
Iseosee

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Das für mich spannendste und wichtigste Ereignis in Sachen Kunst, das man in diesem Sommer von Linz aus mit halbwegs vertretbarem Aufwand erreichen kann (Minimum: Zweitages-Ausflug), findet am Lago d’Iseo in Norditalien statt: „Floating Piers“ von Christo. Der Verhüllungskünstler legt in diesem ersten Projekt, das er ohne seine 2009 verstorbene Frau Jeanne-Claude verwirklicht, einen 3,5 Kilometer langen und 16 Meter breiten Steg von der Stadt Sulzano aus über den See, die beiden Inseln Monte Isola und Isola San Paolo verbindend. Gehen übers Wasser, auf einem schwankenden Gebilde aus 200.000 im Seegrund verankerten Polyäthylenwürfeln, überzogen mit je nach Lichteinfall und Nässe zwischen dahliengelb, golden und tiefrot changierendem Stoff – das soll diese Landschaft, die im Schatten der Tourismus-Hotspots Comer See und Gardasee ein eher vergessenes Dasein fristet, „enthüllen“ in ihrer wahren Schönheit.

Die Montage der „Floating Piers“ durch 600 Arbeiter beginnt am 13. Juni, begehbar ist der wackelige Weg übers Wasser (bei freiem Eintritt) von 18. Juni bis 3. Juli. Ein Problem, das Kurzentschlossene haben: Die Gegend rund um den Iseo See ist so gut wie ausgebucht (bei explodierenden Zimmerpreisen), man rechnet mit einer halben Million Besuchern. Aber im eine halbe Autostunde entfernten Brescia müsste immer was gehen.

Infos: www.christojeanneclaude.net/projects/the-floating-piers#.VzmWEfmLTIU