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Post Wurf City: Return to Sender?

By   /  5. März 2020  /  No Comments

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Architektur und Städteplanung: Im Herbst 2019 wurde das Ergebnis des Realisierungswettbewerbs „Post City Linz“ öffentlich bekannt gegeben – es geht um die Neubebauung des Areals des ehemaligen Post­verteilerzentrums neben dem Linzer Bahnhof. Ausgeschrieben war ein internationaler zweistufiger Wett­bewerb. Christoph Wiesmayr hat sich das Siegerprojekt eines Grazer Architekturbüros angesehen und beginnt mit der Frage, warum der Verkehr die Stadt dominiert und stellt fest, dass das gewöhnliche Hochhaus nicht die einzige städtebauliche Lösung sein muss.

Ausgangslage.
Das ehemalige Postverteilzentrum der Österreichischen Post AG hat seit dem Auszug im Jahr 2014 seine angestammte Funktion verloren und diente in den letzten Jahren u. a. als Veranstaltungsort für die Ars Electronica. Nun sollen die neben dem Linzer Bahnhof liegenden Bestandsgebäude des Postverteilerzentrums abgebrochen und das Areal städtebaulich und immobilienwirtschaftlich neugestaltet werden. Auf der Liegenschaft mit rund 4 Hektar Gesamtfläche soll daher eine Quartiersentwicklung mit Gebäuden in einem Ausmaß von ca. 150.000 m2 Bruttogeschoßfläche entwickelt werden – mit Mischnutzungen für vielfältige Wohnformen, Büros, Hotel, Handel und Dienstleistungen, Entertainment sowie ein Ärztezentrum.

Der Verkehr dominiert die Stadt, nicht die BürgerInnen.
Die Stadt Linz wächst, und somit auch die Verkehrsbildung. 100.000 Pendler pro Tag drängen täglich in die Stadt und wie­der hinaus. Mehrspurige Einbahnstraßen durchschneiden die Innenstadt in Nord-Süd-Richtung. Der entstehende Frein­berg­tunnel und neue Brücken werden als Lösung des Verkehrsproblems gesehen. Aber in Wahrheit verhält es sich wie mit einem Kranken mit Herzleiden, es wird operativ ein weiterer Bypass gelegt und dann wird’s schon noch ein paar weitere Jahre gut gehen. Eine Computersimulation der Firma Geoconsult veranschaulicht das im Bau befindliche Projekt der A26, das in direkter Beziehung zum geplanten Bau­projekt der Post City steht, näher. Demnach ist auch über der Untertunnelung im Bereich Waldeggstraße weiterhin eine Stra­ßennutzung, jedoch auch mit Radweg, vorgesehen. In der Computersimulation heißt es: „Die A26 bringt große Vorteile. So wird das innerstädtische Linzer Straßennetz vom Verkehr entlastet. Die Lärm- und Luftbelastungen werden durch den Verlauf der Strecke im Tunnel ge­rin­ger. Der Tunnel wird ausschließlich über die Portale und die Betriebszentrale in Bahnhofsnähe entlüftet. (…) Durch die Verlagerung des Verkehrs in den Tunnel wird das städtische Straßennetz entlastet und somit Lärm- und Schadstoffbelastung deutlich verringert (…)“
Diese Angaben klingen lt. aktuellen Ver­kehrsstudien widersprüchlich. Die Ge­samt­verkehrsleistung in Österreich hat in den letzten 20 Jahren um 33 % zugenommen – unter anderem zurückzuführen auf den Bevölkerungsanstieg von rund 8 % und auf die um 16 % längeren Wege. Wenn dieser Trend weiterhin steigend aus­fällt, ist sogar mit einer Mehrbelastung von Verkehr wie auch Schadstoffbelastung zu rechnen, da die bisherigen Straßen als solche erhalten bleiben und durch den Verkehr im Tunnel folglich Verkehrs­mehr­aufkommen hinzukommt! Die Ge­samtbaukosten für die A26 werden jedenfalls von der ASFINAG mit 668 Millionen Euro beziffert, davon ist die Stadt Linz mit 5 % und das Land mit 10 % beteiligt. Die Fertigstellung wird für das Jahr 2031 prognostiziert. Einerseits stellt sich die Frage, ob bei diesen hohen Investitionen nicht auch der Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel, z. B. eine Stadtschnellbahn vom Hauptbahnhof durch den neuen Tunnel zum Mühlkreisbahnhof, hinzugezogen werden hätte können. Andererseits müsste ein Plan für die innerstädtische Verkehrsentlastung, sprich eine deutliche Verkehrsreduktion der bisherigen Straßenverbindungen ausgearbeitet werden. Die 2007 er­öffnete Überplattung am Bindermichl etwa kann mit dem darauf entstandenen Landschaftspark und den für die Bewoh­nerInnen entstandenen positiven Effekten als Vorbild herangezogen werden. Die beiden Stadtteile Bindermichl und Spallerhof konnten durch den entstandenen Grünraum verbunden werden. Eine Umsetzung von verbundenen Grünräumen anstatt Verkehrs(mehr)belastung für BewohnerInnen ist jedoch an diesem Standort derzeit nicht absehbar.

Immissionen.
Was bedeutet das nun für den Standort Post City? Die Immissionen werden am Standort lt. Auslobung weiter geringfügig zunehmen. „Durch die Lage der Bahn und den umliegenden Straßen ist mit erheblichen Lärmbelastungen und verkehrsbedingten anderen Emissionen zu rechnen.“ Vorgeschrieben wurde daher eine Schallobergrenze von 60 dB für emissions­geschützte Kinderspielplätze und ein Fassadenschallpegel von mehr als 50 dB nachts. Rein bautechnisch lassen sich die geplanten Hochhäuser auf diese Werte hin realisieren. Bei Dreifach-Isolierglasschei­ben und kontrollierter Wohnraumlüftung ist es nicht mehr nötig, ein Fenster zu öffnen. Isoliertes, also von der Umwelt ab­geschottetes Wohnen liegt im Trend. Der Mensch taucht ab in seine gläserne Kapsel … und am Wochenende: Nichts wie weg! Weil man’s da eh nicht mehr aushält.

Unmut bei ArchitektInnen.
Zum einen waren die Empfehlungen diverser Gutachten (Emissionsschutz) im Ge­winnerprojekt nicht wiederfindbar. Zum anderen war nach Bekanntgabe der Wettbewerbsentscheidung keine öffent­liche Ausstellung oder Präsentation der eingereichten Projekte vorgesehen – die Wettbewerbsprojekte waren zwar aufgelistet im Internet zu finden, ein Projekt dieser Größe liegt aber in einem allgemeineren Interesse der Bevölkerung. Dank Eigeninitiative des Architekturforums OÖ konnte dann doch ein umfassender Einblick in die Arbeiten bis Jänner 2020 gegeben werden. Weiterer Unmut in der Architekturszene: Das Gesamtprojekt soll nur von einem Bauträger umgesetzt werden.

Ville oder Citè – Zwei konträre Ansätze auch bei Platz 1 und Platz 3.
Der Stadt- und Kultursoziologe Richard Sennett navigiert in seinem Buch „Die offene Stadt“ zwischen der nachbar­schaft­lichen Citè mit Ortsbewusstsein und der anonymen Ville. Weiter unterscheidet er in seinem Buch drei Formen des städtischen Gewebes. Es folgt der Versuch, anhand Sennetts Thesen die Qualitäten bzw. Schwächen zweier beim Wettbewerb eingereichter Projekte nachzugehen: Die prämierten Projekte auf Platz 1 und Platz 3 könnten nicht unterschiedlicher ausfal­len. Alle bis auf das drittplatzierte Projekt waren ausschließlich als Hochhauskon­zep­te entworfen worden.

Gewinnerprojekt: Nussmüller Architekten, Graz.
Additives Gewebe – mit kristalliner Ausformung: Blickt man von oben auf das Städtebaumodell wirken die einzelnen kristallin anmutenden Baukörper harmonisch zueinander gesetzt. Es wirkt wie ein Entwurfsansatz einer Ville aus den 90ern. Die insgesamt elf locker gesetzten, unterschiedlich ausgeformten und gefasten (Anm: abgekanteten) Hochhäuser bieten großzügigen, unterschiedlichen Frei­raum mit eigenem Quartierspark und Plateaus im Dazwischen. Das Abschrägen der Hochhauskante und die Ausrichtung der Schmalseite zur Hauptwindrichtung aus West bewirkt, die Fallwinde zu reduzieren (s. Studie in Auslobung). Und Sennett etwa entdeckte die abgeschrägte Kante auch bei Ildefons Cerdàs Super­blocks in Barcelona: Genau an diesen Schrägen entstand urbanes Flair mit Cafés und entschleunigten Räumen zur Fahr­bahn hin.
Erdgeschoßzone auf dem Prüfstand: Jeder, der beispielsweise am Hauptbahnhof in Wien ankommt, kennt die Situation mit flankierenden Hochhäusern, Zugluft und Freiraumflächen, die kaum zum Verwei­len einladen. Ob das hier anders gelingt, ist noch nicht garantiert. Meist scheitern Wettbewerbe mit „grünen Schaubildern“ an den steigenden Kosten der Zukunft. In der Realität reduziert sich die zuvor üppig geplante Landschaftsgestaltung auf mo­no­tone Rasenflächen, Solitärbäumchen und kühl-abweisendes, jedoch vandalensicheres Sitzmobiliar.
Durch die Freiflächen zwischen den Hochhäusern und durch großzügige Terrassen, die die Hochhäuser durchziehen, suggeriert das Projekt städtische Durchlässigkeit auch in das benachbarte Umfeld. Doch darin liegt die Hauptproblematik des Projekts: nämlich der in Plänen und Modellen unsichtbare, nicht darstellbare Faktor immaterieller Einflüsse durch Abgase (geplante Tunnelausfahrt) und Abrieb (Bahn). Die verletzliche „Offenheit“ im Umgang mit der „Kante“ ist im höheren Ausmaß lärm-, wind-, und emissionsanfällig. Sie dient auf keinem Fall zum Schutz vor Zugluft und Emissionen. Eine Aufenthaltsqualität im Sinne der Citè ist demnach nur schwer vorstellbar.

3. Preis: Caramel & TP3 Architekten, Linz
Gewebe aus Zellen / Slow Town / Stadtmosaik: Das Konzept kommt konsequent ganz ohne Hochhaus aus. Der Entwurf mutet auf den ersten Blick wie ein flach verwobener Teppich an. Eine klar de­fi­nier­te Kante zum Schutz des Herzes des Quar­tiers und seiner BewohnerInnen, etwa vor den Auswirkungen des Verkehrs, ist mit identitätsstiftenden Innenhöfen und unter Einhaltung aller Planungsvorgaben in weiten Teilen überzeugend ge­lungen. Die Qualitäten einer Citè kommen in den Dar­stellungen sehr gut zum Vorschein. Die Perspektive ist spürbar je­ner der zukünftigen Bewohner und da­mit einem menschlichen Maßstab ange­passt, sprich etwa konkret einer Aufent­halts­qua­lität. Kon­krete Darstellungen für nachhaltige Nutzung der Innenhöfe oder Grün­flächen mit Allmendenutzung bzw. Urban Gardening machen das Projekt ge­sellschaftlich griffiger, jedoch auch politisch angreifbarer.

Willkommen in der Post- Bauwutgesellschaft: Von der Überhitzung der Städte
Die Dekonstruktivisten schrien einst laut­hals: „Architektur muss brennen!“ – und heute brennt die halbe Welt, von Kalifornien bis Australien. In unseren Städten wird es im Sommer unerträglich schwül und heiß. Versiegelte Flächen und Baumassen speichern die Wärme und geben diese über die Nacht amplitudisch ab. Zu einer Abkühlung kommt es daher kaum. Kühlgeräte auf den Dächern verstärken diese Problematik. Wir müssen die Städte wieder lebens- und liebenswerter gestalten!

Der utopische Traum eines Linzer Flaneurs.
Ich träume von einer Stadt, in der ich früh­morgens als willkommener Bürger auf die Straße vor meiner Tür hinaustrete und nicht unmittelbar in den lauten und stinkenden Verkehr hineinstolpere. Mein Sohn hat auf dieser Straße genug Raum, seine ersten Schritte entlangzugehen – ohne die Angst, sofort überfahren zu werden. Die Trottoirs sind breit genug und zur Fahrbahn hin mit stattlichen Bäumen und auch Sträuchern gesäumt. Man hört Vogelgezwitscher von den Baumkronen. Da und dort finden sich Einbuchtungen mit Sitznischen, die zum Verweilen einladen. Eine turnende Menschengruppe hat auch Platz gefunden. Es kommt vor, dass mitten am Weg spontan ein Gespräch mit Passanten zustande kommt. Autofreie Straßenzüge laden zum Flanieren ein. Historische Hausfassaden erhalten ihre Würde zurück, erscheinen in alter Pracht, man kann sie nun ungestört im Vorbeigehen bewundern. Man fragt sich, warum sie einem nicht schon früher aufgefallen sind. Aus dem Auto waren diese nicht zu sehen. Ich atme tief ein und wieder aus – wie gut doch die Luft hier ist!

Linz möchte Klimastadt 2025 und Innovationsstadt zugleich sein?
Das Gewinnerprojekt wird mit dieser herkömmlichen Bauweise keine aktuellen internationalen Maßstäbe setzen können. Eine oberflächliche Geste erzeugt noch keine Wohnqualität! Es ist hier wieder eine Chance vergeben worden, Investitionen nicht nachhaltig angedacht zu haben, sondern für den schnellen Gewinn und für eine kurze Zeitspanne mit hohem Ressourcenverbrauch und Energieaufwand zu planen und zu bauen (Abbruch Beton; Neubau in Beton, Steinwolle und Glas!).

Geht’s der Umwelt gut geht’s uns allen gut.
Wem nutzen schon weitere Glaspaläste? Wenn schon Hochhäuser, warum dann nicht in Holz bzw. in einer Hybridbau­weise aus Holz und Beton? „Vergleicht man es mit einem Stahl-Beton-Hochhaus, sparen wir 2.800 Tonnen CO2-Äquivalente. Das bedeutet, man könnte 1.300 Jahre lang täglich 40 Kilometer Auto fahren“, stellte der Architekt Rüdiger Lainer mit dem HOHO-Hochhausprojekt in Wien Aspern, dem derzeit höchsten bzw. zweit­höchsten und teilweise bereits fertig­ge­stell­ten Holzhochhausprojekt der Welt, einen Vergleich an. Oder betrachten wir ein Wohnhochhaus als „Green Tower“ – mit begrünter Fassade mit nachweislich gebäudekühlender, windreduzierender und luftreinigender Wirkung! Wieder schauen wir zu, wie andere Städte wie Wien, Bar­celona, Mailand, … uns in Sachen Innovation vorauseilen! Warum kann man nicht auch in Linz nachhaltig und visionär für eine bessere Lebensqualität bauen? Könnte man nur zehn anstatt der geplanten elf Hochhäuser bauen, und diese dafür nachhaltiger gestalten? Aktueller nachhaltiger Städtebau plant etwa mit „Animal Aided Design“: Warum nicht begrünte Fassaden mit integriertem Design von Nistkasten-Plug-Ins für Insekten und Vögel groß­flä­chig einplanen?
Moderne Gebäude benötigen zwar immer weniger Energie, der für sie nötige Auf­wand in Unterhalt und Wartung wird jedoch immer höher! Visionäres Denken für die Zukunft: Was kann der Mensch re­geln, wenn man in einem Bürohaus auf jegliche Anlagen für Heizung, Lüftung und Kühlung verzichtet? Die Antwort heißt 2226 und steht im Millennium Park Lustenau von Baumschlager Eberle Architekten. Man möge sich im Netz dazu genauer erkundigen*.

Doch lieber ein Stadion?
Am Ende bleibt da noch die Frage, ob die Nutzungsvorgabe eine richtige Entscheidung für diesen schwierigen Standort war. Die vorangegangene Standortdiskussion über ein neues Linzer Stadion hätte hier wohl mehr Vorteile als der zuvor an­ge­dachte Standort Pichlingersee sowie auch auf der Gugl gehabt. Nicht nur allein die unmittelbare Verkehrsanbindung würde da­für sprechen. Eine Verkehrsentlastung zur Gugl hin wäre garantiert gewesen und das bestehende Stadion hätte für eine attraktivere Wohnbaunutzung umgestaltet werden können. Eine klassische ovale Grundform, die sich vom Außenraum schützt, hätte bei guter architektonischer Planung auch die Stadteinfahrt attraktiv aufwerten können.

Zumindest die Fridays for Future – Klimastreiks werden sich am Linzer Bahnhofsvorplatz weiterhin als Ausgangsort genau richtig erweisen. Die kommende Generation wird sich in Linz in einer Post-Bauwutgesellschaft wiederfinden, die sich über die zahlreichen vergebenen Chancen für eine klimagerechtere Stadt mehr als nur wundern wird.

 

Post City Architekturwettbewerb
www.architekturwettbewerb.at/competition.php?id=2396

Präsentation im Architekturforum OÖ
afo.at/programm/postcity

DorfTV-Talk mit Christoph Wiesmayr und Caramel-Architekten Ulrich Aspetsberger zu Gast bei Martin Wassermair.
dorftv.at/video/32342Zur

Computersimulation Geoconsult, Verkehrsaufkommen A26: www.youtube.com/watch?v=PTw6RrLgJr4

 

 

Richard Sennett; Die offene Stadt. Eine Ethik des Bauens und Bewohnens.
2018 Hanser Berlin in der Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG, München.

Wolf D. Prix;
www.coop-himmelblau.at/architecture/news/architektur-muss-brennen-documentary-film-marks-wolf-d-prixs-75th-birt

Wien; HOHO, 84m Hochhaus in Holzbauweise
www.proholz.at/architektur/detail/24-stockwerke-wien-soll-groesstes-holz-hochhaus-der-welt-bekommen

Barcelona; Plan zur autofreien Stadt
mobil.stern.de/auto/barcelona-schmeisst-die-autos-aus-der-stadt—so-radikal-plant-die-stadt-9070240.html?utm_source=facebook&utm_campaign=stern_fanpage&utm_medium=posting&fbclid=IwAR3Hr5tJ_GcMiZqb3AWUtjcmTII0yIP0YiDIMlQzNdyiXrihq8O1NSHtBeA

Mailand; Bosco Verticale, Green tower, 111M Höhe, boeri studio.

Millennium Park Lustenau; Baumschlager Eberle Architekten, Projekt 2226

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About the author

lebt und arbeitet in Linz. Sein Hauptaugenmerk liegt im ökologischen Bauen. Er hat in der Vergangenheit als Projektleiter in einigen Büros, die u. a. auch für die Post City eingereicht haben, gearbeitet und hat beispielsweise für das Büro Nüssmüller in Graz bei der Planung eines Bürogebäudes von Mayr-Mellnhof in Leoben mitgewirkt. Dieses wurde mit dem steirischem Holzbaupreis ausgezeichnet. Als Rurbanist spürt er „Qualitäten am Stadtrand“ im Linzer Osten auf und dokumentiert diese mit seinem Verein „Schwemmland“ und dem Magazin „Treib.gut“.

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