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10 mal – ich habe alles verloren … Glauben, Würde, ca. 6 Kilo

By   /  1. Dezember 2017  /  No Comments

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Die Krot nicht schlucken können. Runterwürgen. Auf den Magen schlagen. Bitterer Beigeschmack. Sauer aufstoßen. Nicht gut Kirschen essen. Da sind ja Hopfen und Malz verloren. Die Suppe auslöffeln oder jemandem in die Suppe spucken.

Der Bissen bleibt im Halse stecken. In den sauren Apfel beißen. Sein Fett abkriegen.

Sämtliche Zitate und Weisheiten schießen dem Slowdude durch den Kopf, wenn er nur an die politische und gesellschaftliche Situation oder die handelnden Akteure in unserer schönen Heimat denkt. Doch eigentlich muss ja gefeiert werden. Die Referentin bringt die 10te Ausgabe auf den oberösterreichischen Medienmarkt und das muss ordentlich zelebriert werden. Mit einem kleinen Hochamt auf die beste Chefredaktion! Was wäre naheliegender als ein schönes Zahlenspiel. Und so liefert der Slowdude seine persönlichen Top 10 der Linzer Gastrostätten ab – kein besonders kreativer Aufwand für den Dude, dafür aber zu 100% subjektiv. Und nicht so charmant und aufgeladen wie Rob Flemings Top Five in High Fidelity.

Nr. 10: Das Dachcafe. Ein echter Höhenrausch. Man fühlt sich betreut und umsorgt. Das Essen Standard, aber nicht mehr – hier punktet der Gesamteindruck. Etwas aus der Zeit gefallen. Aber genau darum hingehen!

Nr. 9: Das Schlosscafe – nicht die Brasserie oder wie auch immer der andere Gastrowahnsinn im ehrwürdigen Linzer Schloss heißt. Aber Top Team von der Chefin angefangen – gutes Essen und kleine Extras, die zählen: zum Beispiel im Sommer das gratis Kindergetränk.

Nr. 8: Tamusana – afrikanische Küche at it’s best. Unglaublich nettes Service, lecker Essen und gemütlicher Gastgarten. Weiter so!

Nr. 7: Rosis Cafe und Bar – die Mittags- und Jausenkarte ist Top. Und eine Chefin, die mit ihrer herb-sympathischen Art das oft recht anstrengende Alt-Testosteronpublikum gut in Schach hält.

Nr. 6: Der Müli Mittagstisch. Eine Institution am Pfarrplatz. Leckerer Mittagstisch aus korrekten Produkten – nur die kleine Portion könnte sich preislich etwas mehr von der normalen abheben.

Nr. 5: Das Cafe Traxlmayr. Kann zwar in den Einzelwertungen nicht überzeugen. Aber als Gesamtkunstwerk glänzt es – und hat einen Bonus, weil es das letzte seiner Art ist.

Nr. 4: Das Rauner im statistischen Bezirk Bulgariplatz. Korrekte Küche – raffiniert, aber nicht überkandidelt. Die Einrichtung etwas zu „zeitgenössisch“ aber sonst alles top.

Nr. 3: Die Fleischhauerei Lackinger. Ein Urgestein der fleischigen Lust. Gute Auswahl an Tagesgerichten, gutes Sortiment an „Convenience-Produkten“ und schräges Greißlereisortiment. Außerdem sind die Damen unglaublich nett. Auch zum Slowdude.

Nr. 2: Der beste Thai-Laden in Town: PhoHanoi in der Freistädterstraße. Authentische Gerichte, klasse Service und schnörkelloses Ambiente.

Nr. 1: Der Herd im Heim. Geht einkaufen. Kocht drauf los. Ohne Rezept. Das ist IMMER das Beste.

Wie versprochen. Der Slowdude ist absolut subjektiv. Das mag der geneigten Leserin oder dem geneigten Leser sauer aufstoßen. Aber so ist er halt. Der Vertrag geht bis zur Nummer 100. Vorerst. Also 90 Kolumnen to go. Der Slowdude freut sich über die Referentin #10, gratuliert Fr. Brandmayr und Fr. Schütz zum Medium und überreicht symbolisch die golden panierte 10 mit Pommes und Zitrone.

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  • Published: 1 Woche ago on 1. Dezember 2017
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  • Last Modified: Dezember 2, 2017 @ 12:21 am
  • Filed Under: Kolumnen

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